Die FDP nach den Europawahlen

Ende Mai 2019 wurden bei der neunten Direktwahl zum Europäischen Parlament neue Repräsentanten für die Europäische Union von den Bürgerinnen und Bürgern der Mitgliedstaaten gewählt. Zur Teilnahme berechtigt waren rund 427 Millionen Menschen.

Da am Wahlwochenende das Vereinigte Königreich noch Teil der EU war, liegt die Zahl der Abgeordneten bei insgesamt 751 politischen Vertreter. Diese wird sich nach dem Brexit auf 705 Abgeordnete reduzieren. Jede Fraktion konnte im Vorfeld einen Spitzenkandidaten als Präsidenten der EU-Kommission aufstellen. Für die Liberalen, auch ALDE genannt, trat die Ausnahme-Politikerin Margrethe Vestager an. Die aus Dänemark stammende Liberale ist eine große Verfechterin klassischer liberaler Themen, vereint mit einem Gespür für soziale Belange.

Am Ende schafften es weder die Dänin noch der als sicher geltende Favorit Manfred Weber aus der Fraktion der Christdemokraten (EVP) in die Endrunde. Auf Druck Frankreichs wurde völlig überraschend die CDU-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zur neuen Präsidentin der Europäischen Kommission ernannt. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Macron selber, der französische Präsident und ebenfalls ein Liberaler, wollte die Ernennung von Manfred Weber verhindern, da dieser nicht sehr populär ist in Osteuropa. Denn als europäischer Politiker ermahnte er mehrmals die EU-Staaten Ungarn, Polen und Rumänien, rechtsstaatlich zu agieren, da bei diesen Ländern aufgrund der nationalen Parlamente die Gefahr besteht, in eine illiberale Demokratie zu transformieren.

Die Wahlbeteiligung lag europaweit bei 50,63 Prozent und ist somit der höchste Wert seit 1994. Wichtige Themen waren bei dieser Wahl der Klimawandel und der Umweltschutz, die Digitalisierung und die Migration.

Die Liberalen nach der Europawahl

Für die Liberalen Europas war diese Wahl ein voller Erfolg. Die Fraktion konnte die Anzahl ihrer Sitze um insgesamt 39 verbessern, was als Endergebnis 108 Sitze im Parlament bedeutet. In der letzten Legislaturperiode lag die Anzahl der Sitze noch bei 69.

Die Freien Demokraten aus Deutschland haben fünf der begehrten Sitze ergattert. Im Detail entsandte die FDP die neuen Abgeordneten Nicola Beer, Svenja Hahn, Andreas Glück, Moritz Körner und Jan-Christoph Oetjen ins Europäische Parlament. Besonders positiv ist hierbei die Tatsache, dass von den fünf Abgeordneten zwei weiblich und jeweils zwei der Abgeordneten in den 40ern sind und drei zwischen zwanzig und 29.

All diese Abgeordneten eint, dass sie die liberalen Errungenschaften und Werte im Parlament hochhalten werden, um für die Bürgerinnen und Bürger der EU und Deutschland die effektivsten und besten Lösungen finden werden, um wichtige Themen wie Arbeitslosigkeit, Wohlstand, Klimawandel, Freiheit, Bürgerrechte und Migration auf eine sachliche Art und Weise anzugehen. Gerade beim Thema Umweltschutz engagiert sich die FDP stark, wie zum Beispiel als die FDP erfolgreich wirtschaftlichen Aufschwung mit einem ökologischen Verhalten verknüpft hat, sodass die Gegend um das hotel engelberg mittlerweile als Paradebeispiel für sinnvollen Naturschutz herhält.

Dabei ist es für die FDP eine Herzensangelegenheit, die Fridays For Future ernst zu nehmen und auch alles in ihrer Macht Stehende zu tun, damit unter anderem die Gleichberechtigung von Mann und Frau und Minderheitenrechte bezüglich LBGTQI nicht nur hohle Phrasen bleiben, sondern auch umgesetzt werden.

Die FDP und die EU

Die Europawahlen stehen wieder einmal vor der Tür. In wenigen Wochen entscheidet sich, welche Parteien die meisten Plätze im europäischen Parlament erhalten werden. Unter den Parteien, die gerne ins Parlament einziehen wollen, befindet sich auch die Freie Demokratische Partei (FDP), die seit 1949 in der deutschen politischen Landschaft vertreten ist. Doch wie sieht das Verhältnis zwischen der Parteien und Europa eigentlich genau aus? Wir klären diese und weitere Fragen in aller Ausführlichkeit im folgenden Artikel für Sie.

FDP, EU und die Kernkraft

Besonders umstritten ist derzeit die Frage nach der Atomkraft in der EU. So stellen sich viele Politiker gegen den Einsatz von Atomkraft. Die FDP fährt hier einen deutlich liberaleren Kurs und verurteilt die Technologie nicht grundsätzlich. So plädiert sie für einen Einsatz der Technologie unter den richtigen Rahmenbedingungen. Sie fordert aber auch eine umfassende Sicherheit durch Messungen von Schadstoffen, etwa von Radon und anderen radioaktiven Stoffen in der Luft zuhause und am Arbeitsplatz. Auch Sie können solche Messungen professionell und kostengünstig durchführen lassen. Lassen Sie ganz einfach eine Radonmessung von http://radonmessung.de/ vornehmen und erlangen Sie Gewissheit über Ihre Umwelt.

Die FDP und die Frage der Geldpolitik

Auch in Sachen Geldpolitik bestehen zwischen der EU und der FDP zahlreiche Konflikte. So fährt die Europäische Union mit der Europäischen Zentralbank seit mehreren Jahren einen Kurs des günstigen Geldes. Das bedeutet, dass die Zentralbank immer mehr Geld drucken lässt und sehr günstige Kredite an Staaten und Firmen vergibt. Durch diese Vorgehensweise wird die verfügbare Geldmenge immer weiter gesteigert. Dies hat zur Folge, dass der Konsum angekurbelt wird und die Wirtschaft wächst. Dabei handelt es sich aber um einen kurzzeitigen Effekt, der nicht unproblematisch ist. So warnt nicht zuletzt die FDP vor den langfristigen Folgen einer solchen Vorgehensweise. Sie sieht unter anderem die Gefahr einer neuen Finanzkrise, wenn die Zentralbank ihren Kurs nicht radikal verändert. Daneben droht zunächst eine starke Inflation als weitere negative Entwicklung.

Darüber hinaus ist eine solche Geldpolitik aus Sicht der FDP das falsche Signal an die Staaten Europas. So haben gerade solche Länder, die wirtschaftliche Probleme haben, leicht Möglichkeiten, aus der finanziellen Schieflage zu entkommen. Dies führt aber nicht unbedingt dazu, dass sich die Situation dieser Länder verbessert. Vielmehr nehmen sie immer mehr Kredite auf und nutzen diese zur Deckung ihrer Schulden, ohne aber ihre wirtschaftliche Situation substanziell zu verbessern. Staaten wie Griechenland, Spanien und Italien werden daher, folgt man der Meinung der FDP, kaum mehr aus diesem Problemen herauskommen. Die Folgen sind verheerend. So liegt etwa die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen dieser Länder bei mehr als 20 Prozent. Dies wiederum führt zu großer Unzufriedenheit bei den Betroffenen, die entweder tatenlos herumsitzen oder aber in besser gestellten Ländern ihr Glück suchen. Sie wandern nach Deutschland, Frankreich und in die BeNeLux-Staaten aus.

EU Reform: EU-Finanzminister?

Dieser Tage hören wir immer öfter und immer stärker die Forderungen nach einem EU-Finanzminister laut werden. Sicher, es mag sinnvoll erscheinen, doch Vorsicht ist auch hier das Gebot der Stunde. Wir von der FDP fordern mehr Kompetenzen für die EU. Richtig ist, dass wir mit Blick auf die Herausforderungen der heutigen Zeit mehr zusammen rücken müssen. Richtig ist auch, dass in der EU nur allzu oft die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut. Von einem Finanzminister erwartet man in erster Linie, dass er die Budgets verantwortlich verteilt, dass er Subventionen zuteilt, und dass er vor allem eins hat: den Überblick. Aktuell ist der Vorsitzende der Eurogruppe der Finanzminister einer der Mitgliedsländer. Dieses Modell zu einem EU-Finanzminister auszubauen, birgt ein erhebliches Potenzial an Interessenkonflikten. Was uns also fehlt, ist ein Mandat ohne Abhängigkeit von den Nationalstaaten. Nur mit vereinten Kräften lassen sich die Ziele der Strategie Europe 2020 erreichen.nd nur so können wir uns in der Krisen-Prävention verbessern.

Interessenkonflikte in der EU

Die eine oder andere Reform steht in der EU auf jeden Fall noch im Haus. Entscheidend wird dabei sein, ob mit oder gegen die Bürger. Nur wer im Sinne der Bürger voran schreitet kann sicher sein, ein gerechtes und soziales Europa zu schaffen. Die Frage aber ist, ob dazu die Macht noch weiter konzentriert werden soll. Der Vorschlag von Jean Claude Juncker ist auf institutioneller Ebene nicht unumstritten. Zu stark scheinen die Überschneidungen bei Rollen der Europäischen Kommission und dem Rat der Europäischen Union zu sein. Viel eher macht es da Sinn, die Eurogruppe ins Auge zu fassen, denn die Tatsache, dass ihr Vorsitzender einer der Finanzminister der Länder ist, führt immer wieder zu begründeten Spannungen. Zu wahrscheinlich sind die Überschneidungen mit seinem nationalen Mandat. Ein Vollmandat erscheint hier angebracht. Ob dafür allerdings ein EU-Finanzminister geschaffen werden muss, bleibt zu erörtern. Die Schaffung von mehr Transparenz durch einen unabhängigen Vorsitzenden der Eurogruppe, der seine ganze Zeit dieser Aufgabe widmet, sollte an dieser Stelle auf jeden eher Fall in Betracht gezogen werden. Letzten Endes geht es um immer um eins: Das Vertrauen der Bürger in die Europäische Idee.

Reformen sind und bleiben das Gebot der Stunde

Auch bei den Pharmajobs in Europa ist weiter harte Arbeit gefordert. Immerhin handelt es sich hier um einen fachspezifischen Arbeitsmarkt, welcher das komplette Spektrum der Biowissenschaften abdeckt: von Pharma über Biotech bis hin zu medizinischen Geräten und dem Hochschulbereich. Sowohl Asien als auch Amerika sind auf diesem Feld äußerst harte Konkurrenten und man kann es sich nicht leisten, auf diesem Feld auch nur eine Handbreit dem Wettbewerbern zu überlassen. Die FDP muss auch hier bereit sein, die notwendigen Veränderungen herbei zu führen um Schritt halten zu können. Die Kooperation der Institute mit der Pharmaindustrie, anderen Universitäten und Forschungseinrichtungen, Ausbildungskrankenhäusern, Unternehmen im Bereich medizinischer Geräte und anderen spezialisierten Agenturen muss dazu weiter vertieft werden. Da die Leute aus der Pharmabranche sehr global agieren und flexibel in Bezug auf den Arbeitsort sind, muss der Standort Europa attraktiver gestaltet werden. Besonders gilt das für die Bereiche Forschung & Entwicklung und das obere Management. Gerade für hochqualifiziertes Personal muss Europa Anreize und Verdienstmöglichkeiten über dem Durchschnitt bieten.

Infoseite FDP für Europa

Diese Seite dient der Information über eine der einflussreichsten, politischen Parteien Deutschlands: die Freie Demokratische Partei Deutschlands (FDP). Der Blick soll dabei aber nicht bloß in Richtung der FDP als Partei und ihrer (nationalen) Geschichte gehen, sondern soll bewusst offen gehalten werden. Offen im doppelten Sinne: Zum einen soll der Blick auf die übernationale Rolle der FDP als Mitglied in der EU-Dachpartei ALDE (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa) sowie auf ihre Rolle als Vertreterin liberaler Werte in Europa und der Union geworfen werden. Zum anderen möchte diese Seite Anhänger aller demokratischen Ideologien ansprechen und gleichermaßen Interesse an der FDP und am Liberalismus wecken.infoseite-fdp-fur-europa-2

Wofür steht die FDP?

Die FDP ist eine der bedeutendsten, deutschen Parteien und wurde bereits 1948 gegründet. Nach der Gründung und dem sukzessiven Einzug in den ersten Deutschen Bundestag füllte die FDP mit ihrem Liberalismus schnell eine bis dahin bestehende ideologische Lücke. Dies war auch ein Zeichen, dass der durch das NS-Regime und den Zweiten Weltkrieg entstandene Ruf der Deutschen als Kriegsnation ab sofort ad acta gelegt werden und Deutschland sich als ein weltoffenes, liberales Land präsentieren sollte. Diesen Imagewandel teilten viele Deutsche nach dem Krieg, sodass die FDP in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg auch fast immer Teil der Bundesregierung war.

Der Begriff Liberalismus ist nicht nur ideologisch, im Sinne der Wahrung und Stärkung der Rechte des Einzelnen und der Freiheit von staatlicher Gewalt, sondern auch wirtschaftlich. Die FDP ist die Partei im deutschen Parteienspektrum, die sich traditionell für eine von staatlichem Einfluss freie Marktwirtschaft und für das Unternehmertum in Deutschland einsetzt.

Wofür steht die FDP in Europa?

In der Europäischen Union ist die FDP Mitglied der seit 2004 wieder in dem Europäischen Parlament in Straßburg vertretenen Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE). Stand 2016 stellt sie mit Alexander Graf Lambsdorff einen Abgeordneten. Die nationalen Programmpunkte der FDP lassen sich jedoch gut mit denen der ALDE vergleichen. Hier vertritt die Partei vor allem die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transsexuellen bzw. Transgendern (LGBT). Weitere Programmpunkte sind traditionell die Wirtschaft, deren Wachstum und Vereinheitlichung die ALDE anstrebt sowie mehr Bürgerfreundlichkeit im Sinne einer größeren Transparenz in der Gesetzgebung.

Großes Anliegen der FDP – Die gleichgeschlechtliche Ehe

Menschen mit gleichgeschlechtlicher sexueller Orientierung haben es oft nicht leicht. Nicht nur gesellschaftlich wird Mitgliedern der sogenannten Lesbian Gay Bisexual and Transsexual Community (LGBT) trotz gepriesener Toleranz und Weltoffenheit in den meisten Industrieländern häufig Ressentiments, teilweise gar Hass entgegengebracht. Auch politisch müssen Homo- und Bisexuelle sowie Transgender nach wie vor mit deutlichen Benachteiligungen leben, beispielsweise, wenn es um die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe geht. Diese ist beispielsweise in Deutschland nach wie vor nicht erfolgt. Gleichgeschlechtliche Paare können sich zwar als Lebenspartner eintragen lassen, nicht jedoch heiraten. Das bedeutet für die Betroffenen nicht nur den Verzicht auf den Status als Ehepartner und somit das Adoptionsrecht, sondern auch Nachteile, etwa aus erbrechtlicher Sicht.

Wie will die FDP Hürden für gleichgeschlechtliche Paare abbauen?

Die FDP steht per Definition für Liberalismus und damit für jegliche Form von freiheitlichen Lebensmodellen. Dies betrifft auch die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare sowie von Transgendern. Als eine der wenigen politischen Größen im Europäischen Parlament hat die FDP, in Form ihres Parteien-Dachverbandes, den Kampf für die Stärkung der Rechte von LGBT-Mitgliedern zu einem ihrer zentralen Programmpunkte gemacht.politische-diskriminierung-von-homosexuellen-1

Wie die ALDE die Rechte von LGBT-Mitgliedern stärken will

Die ALDE ist eine der aktivsten Parteien im Europäischen Parlament, wenn es um die Wahrung, Verteidigung und Verbesserung der Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transsexuellen (LGBT) geht. Diese umfassen unter anderem:

  • Kampf gegen die Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen durch Stärkung und Sicherung ihrer Grundrechte.
  • Abbau von LGBT-diskriminierenden Gesetzen in Europa.
  • Kampf gegen Homophobie durch Vermittlung der Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensmodelle in den nationalen Bildungssystemen.
  • Gesetzliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und Gleichstellung mit der klassischen Ehe, Anerkennung der gleichen, rechtlichen Ansprüche wie bei nicht-gleichgeschlechtlichen Paaren.
  • Reisefreiheit für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle innerhalb der gesamten Europäischen Union.

Außerdem hat die ALDE mit der Kampagne „ALDE 4 Equality“ als einzige Partei im Europäischen Parlament ein Sponsorenprogramm für die Teilnahme schwuler, lesbischer, bisexueller und transsexueller Abgeordneter an Festivals für Homosexuelle ins Leben gerufen. Zu diesem Zwecke stellt die ALDE nicht nur finanzielle Mittel bereit, sondern unterstützt LGBT-Abgeordnete auch organisatorisch und stellt beispielsweise möblierte Büroräume für die Meetings zur Verfügung.

Die FDP für Europa

Als eine der langlebigsten politischen Gruppierungen im deutschen Parteienspektrum kann die FDP nicht nur auf über 60 Jahre Erfahrung im Deutschen Bundestag und mehr als 40 Jahre Beteiligung an verschiedenen Bundesregierungen zurückblicken. Auch in Europa steht die FDP für eine der wichtigen politischen Ideologien, den Liberalismus, und setzt sich seit den frühen Tagen der Europäischen Gemeinschaft und der Europäischen Union für Werte wie Gleichstellung und Gleichberechtigung, soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftsgerechtigkeit sowie für den Zusammenhalt und das stärkere Zusammenwachsen der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsländer ein.

Die FDP und die Liberalen in der Europäischen Union

Als eine von (Stand August 2016) 21 liberalen Delegationen in den EU-Mitgliedsländern ist die FDP im Europäischen Parlament in Straßburg Mitglied der ALDE (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa), der politischen Dachpartei der Liberalen in der Europäischen Union. In diesem nimmt die ALDE, nachdem sie zuvor zwei Jahrzehnte lang nicht vertreten gewesen war, seit 2004 wieder teil und ist aktuell viertstärkste Fraktion. Mit Alexander Graf Lambsdorff verfügt jedoch nur ein FDP-Abgeordneter über ein eigenes Abgeordneten-Büro in Straßburg (Stand 2016).die-fdp-fur-europa-2

Programm und Ziele der FDP und ALDE im Europäischen Parlament

Als liberale Partei vertreten die FDP – und die ALDE als ihr Dachverband in Europa – die klassische Ideologie des Liberalismus, die sich auch im Parteiprogramm deutlich widerspiegelt. Die wichtigsten Säulen der Politik der ALDE sind:

Gleichstellung und Gleichberechtigung

Die ALDE ist eine der aktivsten Parteien im Europäischen Parlament, wenn es um die Wahrung, Verteidigung und Verbesserung der Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transsexuellen (LGBT) geht. Die Ziele, die die FDP und ihre Parteienverband ALDE in Sachen Gleichberechtigung formulieren, sollen aber keineswegs nur für Homosexuelle gelten. Die Liberalen setzen sich seit jeher auch gegen soziale Benachteiligung ein, die oft bereits im Kindesalter beginnt. Zu diesem Zwecke sollen unter anderem auch Schulen und Kindergärten unterstützt werden, beispielsweise durch die Ausstattung mit ansprechenden Möbeln von Furniturebox.de, zur Wahrnehmung der bestmöglichen Bildungschancen.

Stärkere wirtschaftliche Kompetenz für die Europäische Union

Die ALDE setzt sich für eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten ein. Ihre Ziele stützen sich dabei auf fünf verschiedene Säulen:

  • Strengere Einhaltung des EU-Stabilitätspaktes
  • EU-„Wirtschaftsregierung“ (Regulierung der EU-Wirtschaft durch die EU und nicht durch die Mitgliedsländer)
  • Stärkeres Wachstum
  • Bessere Krisen-Prävention
  • Erreichen der Ziele der Strategie Europe 2020

Transparenz

Ein weiteres großes Ziel der ALDE ist eine größere Transparenz in der Gesetzgebung. Das bedeutet, dass die Europäische Union Direktiven zur besseren Vereinheitlichung der in den Mitgliedsländern herrschenden Gesetze ausarbeiten soll.

Kennzeichen der Europäischen Union

Die Europäische Union bestimmt schon seit ihrer Gründung 1992 immer mehr die Politik in Europa und hat den Bürgern in nunmehr 28 Mitgliedstaaten (Stand 2016) nicht nur viele neue Gesetze, sondern auch eine ganze Reihe an Vorteilen und Innovationen gebracht. Nicht zuletzt dank der Einführung des Euro (2002), der weitestgehenden Abschaffung von innereuropäischen Zollkontrollen und der Einführung der Reise- und Aufenthaltsfreiheit in den Mitgliedsländern, können wir Unionsbürger uns fast ohne Einschränkungen in Europa bewegen. Wir können in den meisten Ländern ohne Umtausch bezahlen und leben und arbeiten, wo wir wollen. Dank der Europäischen Union ist ein barrierefreies Leben immer realer.

Viele von uns wissen, wofür die Europäische Union steht und was sie leistet und geleistet hat. Den meisten von uns dürften ihre Arbeitsweise und ihre Zusammensetzung allerdings größtenteils fremd sein. Dabei sind diese denen eines gewöhnlichen Staates alles andere als unähnlich. In dem folgenden Artikel werden die wichtigsten Institutionen der Europäischen Union mit ihren jeweiligen Aufgaben und Funktionen präsentiert.kennzeichen-der-europaischen-union-2

Die Institutionen der Europäischen Union

Die Europäische Union gliedert sich in sieben wesentliche Institutionen, die verschiedene Aufgabenbereiche abdecken. Diese lauten wie folgt:

  • Europäisches Parlament: Das Europäische Parlament mit Sitz in Straßburg stellt die Legislative der Europäischen Union dar und ist, so wie in anderen Staaten, für die Gesetzgebung verantwortlich. Die 751 Abgeordneten (Stand 2016) beschließen Gesetze, besitzen dabei aber nicht das Recht, eigene Gesetzesvorschläge einzubringen (kein Initiativrecht). Mit dem Rat der Europäischen Union verwaltet es den Haushalt der EU. Zuletzt übt das Europäische Parlament auch die demokratische Kontrolle über alle anderen EU-Organe aus, inklusive der Europäischen Kommission, deren Mitglieder es benennt.
  • Europäische Kommission: Die Europäische Kommission agiert gewissermaßen als Regierung Europas beziehungsweise der Europäischen Union. Nur sie besitzt die Befugnis, dem Parlament Vorschläge für Gesetzesvorschriften vorzulegen. Als „Regierung“ setzt sie die gemeinsam gefassten Ziele der Europäischen Union um und kontrolliert darüber hinaus die Mitgliedsstaaten, damit diese das EU-Recht einhalten. Zu den weiteren Aufgaben der Europäischen Kommission, die sich aus jeweils einem Kommissar pro Mitgliedsstaat zusammensetzt, zählt die Aushandlung internationaler Verträge. Die Kommission hat ihren Sitz in Brüssel.
  • Europäischer Rat: Der Europäische Rat ist das Zusammentreffen der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer. Auf den Gipfeltreffen des Rates werden Vorschläge und Ziele formuliert sowie Vereinbarungen getroffen. Ein Initiativrecht besitzt der Rat allerdings nicht. Sein Sitz befindet sich ebenfalls in Brüssel.
  • Rat der Europäischen Union: Der Rat der Europäischen Union, der nicht mit dem Europäischen Rat zu verwechseln ist, bildet das Pendant zum Europäischen Parlament und beschließt mit diesem gemeinsam Gesetze. Auch teilt es sich mit diesem die Haushaltsbefugnisse. Der Rat der Europäischen Union setzt sich im Unterschied zum Parlament jedoch aus verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen, denen Minister eines jeweiligen Ressorts der Mitgliedsländer angehören. Sein Fokus liegt vor allem auf der Abstimmung zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie auf der Ausarbeitung der Leitlinien der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP).
  • Gerichtshof der Europäischen Union: Der Gerichtshof fungiert als Gericht für die gesamte Europäische Union und stellt die einheitliche Auslegung von Gesetzen innerhalb der Union sicher. Zudem regeln die Richter, von denen jeder Mitgliedsstaat jeweils einen stellt, Streitigkeiten zwischen Mitgliedsstaaten, EU-Organen sowie Unternehmen und zwischen Privatpersonen. Sein Sitz ist in Luxemburg.
  • Europäischer Rechnungshof: Der Europäische Rechnungshof ist gewissermaßen das Finanzministerium der Europäischen Union und prüft die gesetzmäßige Verwendung von EU-Einnahmen und -Ausgaben.
  • Europäische Zentralbank: Die Europäische Zentralbank regelt gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken die Geld- und Währungspolitik der EU. Sie soll insbesondere für Preisstabilität innerhalb der Eurozone sorgen. Ihr Präsident ist (Stand 2016) der Italiener Mario Draghi. Ihr Sitz befindet sich in Frankfurt am Main.